Am Vorabend der Rosa-Luxemburg-Konferenz sind im Theater Ost in Berlin auf Einladung der DKP Vertreter der Botschaften Chinas, Kubas, Venezuelas und Vietnams zusammengekommen. Sie diskutierten über Tendenzen hin zu einer multipolaren Weltordnung und deren Bedeutung für den Kampf gegen Imperialismus. Gemeinsam erörterten sie Möglichkeiten und Grenzen dieser aktuellen Entwicklung. Der Saal war mit deutlich über 200 Teilnehmern überfüllt. Das Publikum setzte sich aus Menschen verschiedener Generationen zusammen, die trotz widriger Witterungsbedingungen den Weg zur Veranstaltung gefunden hatten.

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, eröffnete die Veranstaltung mit einer scharfen Verurteilung des US-Angriffs auf Venezuela und des Schweigens der Bundesregierung dazu. Die Bombardierung von Caracas und die Entführung des legitimen Präsidenten Nicolás Maduro machten deutlich, wie gefährlich der Imperialismus sein könne, wenn er in die Ecke gedrängt werde. Deswegen war es besonders wichtig, dass Venezuelas Gesandter-Botschaftsrat Martín Saatdjian einleitend einen Beitrag zur Situation in seinem Heimatland halten konnte. Er nannte die imperialistischen Aggressionen und Drohungen einen „Ausdruck des räuberischen Charakters des Kapitalismus“. Eine multipolare Weltordnung sei dagegen schon immer ein zentraler Pfeiler des Chavismo gewesen, weil sie der imperialistischen Politik Grenzen setzen könne. Die Teilnehmer antworteten mit „Hoch die internationale Solidarität!“
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Theater Ost in Berlin Adlershof/ Stadtbezirk Treptow-Köpenick
